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Ein Volk von Schleichern

 

 

Deutschland ist im Laufe der vergangenen 50 Jahren zu einem Volk von Schleichern degeneriert und verkommen. Auf jeder nur denkbaren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ebene.

 

Unsere gewählten Volksvertreter schleichen von Aufsichtsratssitzung zu Aufsichtsratssitzung, oder von gut bezahltem Vortrag zu gut bezahltem Vortrag, anstatt das zu machen, wofür sie Kraft Wahlauftrag durch das deutsche Volk eigentlich bezahlt werden – dem Volk zu dienen und dafür zu arbeiten. Man denke mal nur an die "Unterhaltungskünstler" Peer Steinbrück und andere „Größen“, die auch bei ARD und ZDF mit eigenen Unterhaltungsserien eine gute Karriere machen könnten. Dokumentiert wird das regelmäßig durch das Fernsehen bei der Übertragung von Bildern aus dem deutschen Bundestag, wo man oft feststellen kann, dass von über 600 Abgeordnetensitzen vielleicht 30 belegt sind.  Wenn überhaupt. Der ganze Rest ist wie immer "gerade mal verhindert".

Dass diese politischen „Größen“ Kraft Wahlauftrag mit ihren Abgeordnetendiäten Geld für eine Arbeitsleistung bekommen, die sie gar nicht oder allenfalls unvollständig erbringen, scheint diesen Herrschaften völlig unbekannt zu sein.

Aber nein – natürlich erschleichen sie sich kein Geld. Weil sie mit ihrer Teilnahme an gut dotierten Aufsichtsratssitzungen auch Arbeit für das Volk erbringen. Sie garantieren damit ja auch, dass die Energiepreise jederzeit angemessen hoch sind, damit wieder ausreichend Menschen in den Bezug von Leistungen nach SGB II gedrängt werden.

Und stellen gleichzeitig sicher, dass sie selbst als schwer arbeitende Bürger keine Leistungen nach SGB II beantragen müssen. Wofür man doch eigentlich jedem dafür in Frage kommenden Abgeordneten einen Orden als verdienter Staatsbürger verleihen müsste.

Nur sollte man dabei nicht vergessen, dass Orden nach den Worten eine schon lange verstorbenen, amerikanischen Schauspielers mit Hämorrhoiden ein gemeinsames Schicksal teilen – am Ende bekommt sie jedes A…….h!

 

Unsere fleißigen Beamten schleichen im Zusammenhang mit treuer und gewissenhafter, manchmal auch gewissenloser Pflichterfüllung von Beförderung zu Beförderung. Wie zum Beispiel beim UStG § 19. Man könnte hier beinahe zur Schlussfolgerung kommen, dass der Gesetzgeber diesen Paragraphen absichtlich von der Anpassung an den Lebenshaltungskosten-Index ausgeschlossen hat, um hier seinen Beamten unauffällig zusätzliche Wohltaten gewähren zu können. Letzten Endes sind das aber keine tatsächlichen Verdienste im Sinne von volkswirtschaftlichen Leistungen etwa zur Verbesserung der sozialen Struktur, oder um die Bürger zur Ehrlichkeit in Steuersachen zu animieren. Die der Gesetzgeber hier im Übrigen selbst ausgeschlossen hat. Denn es ist durch die nachgewiesenen Gesetztesmängel bestimmt, dass es immer nur Meriten auf Schmarotzer-Niveau sein werden. Dass da ganz nebenbei das Vertrauen der Wähler missbraucht und der Wert der Demokratie fraglich gestellt wird, wer aus dem Lager der Selbstbedienung wird sich dafür schon interessieren?

Vielleicht missverstehen die Wähler diese gehobene Pflege deutscher Traditionen als "Kombipack in Form von treuer, blindwütiger Pflichterfüllung und sozialer Gewissenlosigkeit" auch einfach nur, anstatt sie durch dauerhafte Kritiklosigkeit entsprechend zu würdigen. Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, brachte dergleichen in der Vergangenheit auch schon mal rund 6,5 Millionen Menschen den Tod durch KZ und Gaskammer.

Da aber die gewissenhafte Pflichterfüllung für alle Staatsbediensteten oberstes Gebot ist, wird man auch das kaum als „Schleichen“ oder „Erschleichen" bezeichnen können. Was spielt es da dann schon für eine Rolle, dass ein Teil der Steuerzahler durch diese Gesetze regelrecht diskriminiert und Menschenrechte verletzt werden, und so ganz nebenbei ein immenser volkswirtschaftlicher Schaden und weiterhin ein großer Schaden an demokratischen Werten entstehen?

 

Ein Teil der Bevölkerung schleicht - von der Poltik gedrängt oder ausdrücklich gefördert - von Subvention zu Subvention. Das ist die soziale Müllhalde reicher Länder, deren Regierende damit ihr soziales Gewissen pflegen, und gleichzeitig auf Kosten des Steuerzahlers permanent Werbung für sich selbst betreiben (Siehe auch Projekt 4 - Künstliche soziale Müllhalden). Für eine "heile" Gesellschaftsform, für ihr (angeblich) soziales Verantwortungsbewusstsein, zur Pöstchenbeschaffung für verdiente Filzbrüder. Die Suchenden selbst um ihren Lebensunterhalt sichern zu können, was für einen Teil durch den lange Zeit fehlenden Mindestlohn zwingend notwendig wurde. Dann natürlich auch der Teil der Menschen, der auf gar keinen Fall zu kurz kommen möchte bei der Verteilung. Auch dann nicht, wenn er eigentlich gar keine Subventionen braucht. Aber man möchte ja auf keinen Fall ein schlechter Staatsbürger sein........

Die nächste Sorte Schleicher ist eine Sorte Mensch, die ihren Fortbestand auch schon seit Generationen pflegt. Der deutsche Sozialhilfe-Adel, der auch vor dem 8 Mai 1945 trotz KZ und Gaskammer und anders lautender Propaganda fester Bestandteil für die Arbeit der deutschen Verwaltung war, den die sich auch nicht von Adolf Hitler streitig machen ließ. Pöstchenpflege halt, wo Pöstchenpflege sein muss.

Weil die Verwaltung sie für die angedachte Größe auch der Jobcenter doch so dringend braucht, wird man auch bei diesem Teil der schleichenden Gemeinde nicht unbedingt von Schleichen reden wollen. Allein schon, um die Wähler nicht darauf aufmerksam zu machen. Das kann man ja gar nicht brauchen. Und ob hier nun die Sozialleistung das Wichtigste ist, oder das Pöstchen zum Verteilen, darüber zu spekulieren wäre doch auch nur völlig unangemessen.

 

Der nächste Teil der Betrachtungen gehört Denjenigen, die soziale Bedürftigkeit erklären, nebenbei aber im Hauptberuf oder Nebenberuf Schwarzarbeiten gehen. Ob sich daran etwas bessern würde, wenn der Staat hier gezielter kontrollieren würde, darf auch bezweifelt werden. Weil auch diese Kontrollen immer nur so ausgerichtet sind, dass der Zustrom zu den Jobcentern ungestört stattfinden kann.

 

Dann bleiben am Ende der Fahnenstange nur noch die Schwarzfahrer in den öffentlichen Verkehrsmitteln übrig. Und hier schlägt der Staat mit aller Gewalt zu. Frustabbau, weil er sonst nicht tätig werden darf? Für eine Runde Schwarzfahren ein Bußgeld wegen des Erschleichens von Leistungen per Gerichtsbeschluss zwischen 500,00 und 1.000,00 Euro. Da zeigt die ganze Verwaltung dann in voller Härte die Moral, die sie und ihre Regierung selbst nicht haben.

Und der einfache Mensch auf der Straße fragt sich: „Habt Ihr noch alle Tassen im Schrank???!?“

Wir haben die für diesen Zustand verantwortlichen Politiker gewählt. Hat dieses Land wirklich nichts Besseres verdient?