Diskriminierung und grenzenlose Schikanen

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Diskriminierung durch Krankenkassen

Tatsächlich Bildung - oder nur billigste, aber gut verkaufte Einbildung?

Schnell und unbürokratisch - eine ganz besondere Definition.....

Reaktion des Jobcenters

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Diskriminierung durch Krankenkassen

Durch die Corona-Krise wird mal wieder klar und deutlich aufgezeigt, wohin zu viel Staat führen kann. Da wird auf der einen Seite großspurig von staatlicher Hilfe trotz einer - wie bereits nachgewiesen - nicht funktionierenden Gesetzgebung gesprochen, bei der im Endeffekt - das wurde auch schon nachgewiesen - gleich wieder einkassiert werden soll, was verteilt wurde - und auf der anderen werden Menschen anscheinend end- und grenzenlos schikaniert. Wie das dann aussehen kann, das möchten wir den Lesern auf dieser Seite zeigen. Wie man Menschen, denen - Stand 23.04.2020 - schon jetzt der wirtschaftliche Boden unter den Füssen weggezogen wird, und deren berufliche Existenz in vielen Fällen vor dem wirtschaftlichen Aus steht, mit deutschem Behörden-Klein-Klein zur Weißglut treiben kann.

Eine ganz besondere Rolle scheint dabei den Umweltverschmutzern der deutschen Krankenkassen zugedacht zu sein, die durch mehrmalige Fragebögen pro Jahr zum Einkommen und zur Familie wohl allein mit dem Ziel nachhaltiger Subventionierung der deutschen Post schon des öfteren unangenehm auffallen.

So eine Stilblüte ging dem Verfasser am 23.04.2020 per WhatsApp zu. Es geht da um die Stundung von Beiträgen zur Sozialversicherung im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

Fazit:

Wer Rücklagen gebildet hat für betriebliche Investitionen oder eine private Altersvorsorge, ist verpflichtet, die erst aufzulösen, bevor ihm Stundung bewilligt wird. Was eindeutig im Widerspruch zur Koalitionsvereinbarung von 2017 steht, dass Gewerbetreibende per Gesetz zur Bildung einer Altersvorsorge verpflichtet werden sollen.

Somit ist das "Handeln nach den Prinzipien des Sozialstaates" hier nur die in diesem Land übliche Diskriminierung von arbeitenden Menschen. Etwas Anderes bringt diese Regierung anscheinend nicht mehr zuwege.

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Tatsächliche Bildung - oder nur billigste, aber gut verkaufte Einbildung? 

Liebe Leserinnen und Leser - wem von Ihnen ist es beim Zuhören bei den Nachrichten oder dem Lesen davon nicht auch schon so gegangen? Dass Sie sich ernsthaft Gedanken darüber gemacht haben, ob die Person, über deren vermeintliche Weisheiten da gerade berichtet wurde, überhaupt wusste, wovon sie sprach? Ob sie sich, passend zum Thema, jemals ernsthaft über den tatsächlichen Sachverhalt informiert hatte. Oder ob es nicht besser gewesen wäre, wenn Die-/Derjenige, passend zum tatsächlichen eigenen Wissensstand, einfach nur das Maul gehalten hätte? Weil durch die tatsächlichen Gegebenheiten in diesem Land aus dem durch Titel bekundeten Bildungsanspruch durch die Realität ganz schnell nur billigst verkündete Einbildung wurde?

So einen Fall fand der Verfasser am 24.04.2020 in einem Artikel bei T-Online. Da wurde der geistige Erguss eines als Wirtschaftsexperten ausgewiesenen Professors zum Thema Steuererhöhungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise veröffentlicht, der zweifelsfrei verdeutlicht, dass der vermeintliche Experte keinen Überblick über die gesetzliche Realität in diesem Land hat, die Selbständigen und Gewerbetreibenden nicht einmal den finanziellen Raum für die Bildung einer privaten Altersvorsorge lässt. Darüber haben wir schon auf der Seite "Amtliche Zerstörungswut 2019/2020        im Abschnitt "Merkel`s Geistesfurz vom Handeln nach den Prinzipien des Sozialstaates" ausführlich berichtet.

Die beiden wichtigsten Tabellen nochmals hier:

Und hier nun die Weisheiten von Herrn Prof. Gabriel Felbermayr

 

 

 

Dass durch die aktuell gültige Gesetzgebung die großzügig verkündeten Wohltaten gleich wieder eingesackt werden sollen, davon scheint der Herr Professor nichts zu wissen. Oder nichts wissen zu wollen. Und von den Problemen Selbständiger mit der Bildung einer passenden Altersvorsorge auch nicht. Fazit: Auf diese Sorte Halb- und Unweisheiten können die Wähler jederzeit verzichten. Und man möchte/sollte einfach sagen dürfen:

"Ach hätte er doch einfach nur sein Maul gehalten!!!!!

Anstatt sich - man möchte/sollte sagen dürfen: als Mietmaul zu betätigen.

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"Schnell und unbürokratisch..." - eine ganz besondere Definition.....

Wir erinnern uns an das Versprechen der deutschen Regierung im Zusammenhang mit der Corona-Krise, von Verdienstausfällen betroffenen Gewerbetreibenden, ausgelöst durch die Schließung ihrer Betriebe, schnell und unbürokratisch helfen zu wollen. Nur - dass das, was "schnell und unbürokratisch" sein soll, je nach Betrachtungs- und Arbeitsweise der Behörde ganz unterschiedlich sein kann, darüber hat sie natürlich kein Wort verloren. Wie das dann in der Realität aussehen kann, das wollen wir hier mal zeigen.

Vielleicht kann dann nach dem Studium der Zeilen der eine oder andere vom Sozialwahn befallene Leser endlich verstehen, warum es in Deutschland Menschen gibt, die vom Jobcenter nichts wissen wollen. Sondern lieber in bitterer Armut, dann aber auf jeden Fall "gesegnet" mit den zahlreichen Schikanen der deutschen Gesetzgebung und ihren Behörden, vor sich hin vegetieren wollen. Eine andere Beschreibung für diesen Zustand kann der Verfasser nicht finden.

Zur Ausgangssituation. 5-köpfige Familie, bis zum 31.12.2018 Aufstocker beim Jobcenter Göttingen. Dort also bereits unter dem alten Aktenzeichen 22.7.2062137 aktenkundig. Im Jahr 2019 selbständig in der Gastronomie mit einem beliebten Ausflugsbetrieb im Raum Hannoversch Münden(südlichstes Niedersachsen mit Nähe zum Wirtschaftsraum Kassel), im März 2020 durch die Schließung des Geschäftsbetriebs infolge des Corona-Virus vor das finanzielle Nichts gestellt. Es wurde erörtert, wie auf die Situation reagiert werden muss mit dem Ergebnis, dass für die Familie wieder Antrag auf Hartz IV gestellt werden soll.

Im vorliegenden Fall war es dem Verfasser gelungen, zwei Geschäftsinhaber in unmittelbarer Nachbarschaft in ein Beschäftitigungsverhältnis im jeweils anderen Betrieb zu bringen. Was den Vorteil einer günstigeren finanziellen Belastung mit sich brachte, weil der Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung dann volle Betriebsausgabe ist, und die versicherten Personen vollumfänglich in allen vier Sozialversicherungssystemem versichert werden konnten. Und anders als bei einer selbst finanzierten Krankenversicherung keine Liquiditätslücke durch sich überschneidende Abgaben besteht. Siehe Tabelle

Am 23.04.2020 erhielt der Verfasser einen Anruf von dem Kunden, der ihn völlig entnervt um Mitwirkung bat. Als ihm dann das Schreiben des Jobcenters Göttingen vom 20.04.2020 zuging, klappte ihm erst mal die Kinnlade auf den Schreibtisch.

Wie bereits erwähnt, der Kunde war bis zum 31.12.2018 bei diesem Jobcenter aktenkundig. Dem Verfasser selbst sind zahlreiche Schreiben von diversen Jobcentern bekannt, sie liegen alle in der jeweiligen EDV-Akte des betreffenden Kunden. Das Schreiben des Jobcenters Göttingen ist der vorläufig traurige Höhepunkt und gleichzeitig Zeugnis einer amtlichen Starre und geistigen Unbeweglichkeit. Übereinstimmend bei fast allen ist neben der geradezu auffälligen Anforderungswut der immer gleichen Unterlagen der fehlende Zugriff auf zum Teil bereits mehrfach vorgelegte Unterlagen. Wiederholt aufgefallen ist ihm bei der Arbeit mit diesen Anträgen auch, dass bei wohl allen Jobcentern der Zugriff auf bereits vorliegende Unterlagen mit System ausgeschlossen wird. Wohl aus diesem Grund muss bei jedem Neuantrag ein neues Aktenzeichen geschaffen werden. Mit dem Ergebnis, dass es die Nerven der Betroffenen strapaziert, und das Geld der Steuerzahler kostet.

Von Bürgernähe zeugt das jedenfalls mal nicht. Und von einem "Handeln nach den Prinzipien des Sozialstaates" auch nicht.

Vielmehr entsteht der Eindruck von Verwaltungsarbeit auf dem Niveau von Kreide und Schiefertafel. Da ist nichts mit moderner EDV!!!

Denn Deutschland hat seit Anfang März das Problem des Corona-Virus. Gaststättenbetriebe dürfen nicht öffnen und stehen vielerorts vor dem wirtschaftlichen Aus. Wenn man nicht von Natur aus stumm, taub und blind ist, und nicht ganz neben der Realität lebt, dann sollte man das eigentlich mitbekommen haben. Nicht so aber der zuständige Sachbearbeiter beim Jobcenter Göttingen. Aber lesen Sie selbst, was da alles zum Nachweis des berechtigten Anspruchs auf die Gewährung von Sozialleistungen angefordert wird.

 

 

 

 

 

 

 

Aus welchem Grund man bei einer aus gesundheitlichen Gründen im Interesse der gesamten Bevölkerung gesetzlich angeordneten Schließung noch eine Begründung braucht, ist nicht nachvollziehbar. Ebenso wenig wie der Sinn des Prognosebogen für Einkommen aus selbständiger Tätigkeit. Welche Prognosen außer "Null" können denn erwartet werden bei einer Schließung auf unbekannte Zeit?

Fassen wir zusammen:

  • Personalausweise oder Reisepasse wurden alle schon mehrfach vorgelegt - Az 22.7.2062137. Keine Akteneinsicht(KA)!

  • Geburtsurkunde der Kinder und Schulbescheinigungen ebenfalls. Keine Akteneinsicht!

  • Renten- und Sozialversicherungsnummern sind bereits bekannt. Keine Akteneinsicht!

  • Gewerbeanmeldung wurde ebenfalls schon vorgelegt, eine Gewerbeabmeldung existiert überhaupt nicht. Keine Akteneinsicht!

  • Arbeitsverträge der übrigen Beschäftigten gehen das Jobcenter aus Gründen des Datenschutzes nichts an. Wo kämen wir denn hin, wenn über Anträge für Sozialhilfe willkürlich die Arbeitsverträge aller in Deutschland tätigen Arbeitnehmer gefilzt würden???

  • Kindergeldnachweis und Aktenzeichen der Familienkasse sind bereits bekannt. Keine Akteneinsicht!

  • Mietvertrag oder Pachtvertrag des Restaurants wurde bereits im Zusammenhang mit der Existenzgründung vorgelegt. KA!

  • Die Angelegenheit mit der Wohnung im Hamburg war schon früher geklärt worden, und ist auch ein Problem fehlender Akteneinsicht. Also auch hier keine Akeneinsicht!

  • Mietvertrag der Wohnung wurde bereits mehrfach vorgelegt, ebenso Heizkostennachweise und alle Nebenkostennachweise. KA!

Alle hier aufgezählten und angeforderten Unterlagen sind nur das Ergebnis fehlender Akteneinsicht, die bei den Jobcentern wohl allein aus Gründen der willkürlichen Arbeitsvermehrung nicht stattfinden soll, den Betrieb so nachhaltig lähmt, und damit das Ergebnis einer Verwaltungsarbeit auf dem Niveau von Kreide und Schiefertafeln!

Da werden die Betroffenen zur Förderung der Bequemlichkeit von Mitarbeitern an deutschen Jobcentern mal eben zu Laufburschen degradiert.

Hallo Frau Merkel!!!

Aufwachen!!!!! Da ist nichts mit "schnell und unbürokratisch".

So kann das nichts werden mit dem "Handeln nach den Prinzipien des Sozialstaates!"

So treiben Sie nur die Wähler zur AfD!!!

Oder werden Sie etwa dafür heimlich gesponsort???

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Reaktion des Jobcenters

 

Am 27.04.2020 rief die Mitarbeiterin des Jobcenters bei dem Verfasser an und meinte, dass ein Zugriff auf die Altakte schon nach einem Jahr nicht mehr möglich sei, die Akte unter Umständen bereits vernichtet.

So kann man es natürlich auch machen.

Nur sollte man doch eines bitte bedenken.

Die Aufbewahrungsfrist für Unterlagen der Buchhaltung beträgt bei Gewerbetreibenden und Selbständigen 10 Jahre......

Und dürfte auf einem Amt, auf dem auch Rechnungsprüfung üblich ist, kaum kürzer sein......

Also doch nur zu faul, um den Allerwertesten zu bewegen. Und lieber Umweltverschmutzung ohne Ende..... Wie - man möchte/sollte sagen dürfen: amtlich bestellte Dreckbären halt.

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